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Interview mit Herrn Dorendorf dem Gründer von G-MAX über seine Shopslösung
Beleuchtet werden Details, Einsatzmöglichkeiten der Software, Wünsch der Shopbetreiber, Schnittstellen zu Preisportalen sowie die besondere Eignung des Branchenführers für Dienstleister "...Der Leitfaden gehört unter das Kopfkissen eines jeden Entwicklers..".
Herr Dorendorf, bitte schildern Sie unseren Lesern kurz Ihr Unternehmen und die Shoplösung G-MAX.
G-MAX: Anzahl der aktiven Shops seit Mai 2007: 16 Installationen mit Full Service (Beta-Downloads seit März 62. Wie viele im Produktivbetrieb sind, ist nicht bekannt, da dies nicht empfohlen ist.) Wir rechnen allein aus dem Empfehlungsgeschäft mit einer schnellen Verbreitung der Lösung. Einen wirklichen Branchenfokus bildet der Shop nicht ab, da der Verkauf von allen Produktgruppen hart und virtuell möglich ist. Es zeichnet sich jedoch durch die Jugendschutzlösungen und das MediaAddon eine hohe Beliebtheit im Erotikbereich ab. Über die Lösung wird es möglich Erotik-Content wieder auf deutschen Servern zu hosten ohne mit der deutschen Gesetzgebung in Konflikt zu geraten. Bestehende Installationen der Branche wurden von Rechtsanwalt Marko Dörre abgenommen und er zeichnet hier auch als Jugendschutzbeauftragter.
Aber gerade für Anbieter von Waren mit verschieden Sorten, oder Konfigurationsmöglichkeiten bietet sich der Shop als Ideallösung an. Die Anlage von Größen und Farben oder anderen Artikelmerkmalen wird komfortabel direkt in der Artikelanlage gesteuert. Die Kombination von Optionen durch den Kunden ist möglich. Hierbei kann auch der Lagerbestand und eine entsprechende Verfügbarkeit hinterlegt werden.
Zu welchen Preisvergleichsportalen bzw. Preissuchmaschinen bietet Ihre Shoplösung vorhandene Schnittstellen? Sind weitere geplant? Wenn ja zu welchen? Wie viele Ihrer Kunden nutzen Preisportale als Online-Marketinginstrument?
G-MAX: Im Backendbereich stehen dem Shopbetreiber verschiedene Methoden für das Marketing zur Verfügung. Hier sind neben dem XML-Shopstandard Exportmodule zu folgenden Preissuchmaschinen implementiert:
Google Base, Yahoo, Freezie, Agamo, Soldweb, Shopboy, Preis-o-Mat, Yatego, Preisauskunft, Standard CSV - products.csv, Hardwareschotte, Kelkoo, Pangora, Shopping.com, WEB.DE, Amazon sowie alle dem Shop-XML Standard angeschlossenen Anbieter. Alle Exportmodule sind mit einem Link zur Anmeldeseite des Anbieters versehen.
Im Allgemeinen versuchen sich unsere Kunden anfangs vor allem an den kostenlosen Angeboten. Bevorzugt wird der XML Standard genutzt, da dieser am wenigsten zeitlichen Aufwand erfordert. Die Listung erfolgt automatisch über die Anmeldung des Standards. Sehr komfortabel.
Beschreiben Sie kurz den Aufwand für einen Ihrer Kunden seine Angebote auf einem Preisvergleichsportal zu platzieren. Beispielsweise anhand der Basisvorrausetzungen, die z.B. Pangora vorgibt.
G-MAX: Grundsätzlich möchte sich der cnatürlich auf sein Kerngeschäft, das Verkaufen, konzentrieren. Langwierige Anmeldverfahren sind in der Regel ein großes Hemmnis. Auch fehlt meist die Orientierung, welches Preisportal für den Anbieter das Richtige ist und welchen Werbemittelerfolg er zu erwarten hat. Am liebsten hätte der Betreiber wohl eine Garantie, dass die Leads zu einem Prozentsatz X zum Kaufabschluss führen. Oft fehlt auch Anfangs die finanzielle Potenz um das Wagnis Preissuchmaschine oder auch die Beauftragung eines SEM Anbieters einzugehen.
Die große Hoffnung liegt eben auch bei den Shop-Betreibern noch in einem guten Google Ranking. Dies wird aber nur echten Nischenanbietern gelingen, die einzigartige Produkte anbieten.
Was die Eingangsvoraussetzungen angeht, so müssen wir meist den Kunden an die Hand nehmen. Wir haben ein Backend mit hoher Usability geschaffen, welches es dem Betreiber ermöglicht seinen Content komfortabel zu verwalten. Bei den Exporten ist jedoch ein gewisses Knowhow erforderlich, welches über die üblichen Word-Kenntnisse hinausgeht. So ist der Aufwand an das verwalten der verschiedenen Accounts und Budgets eine Aufgabe, mit der so mancher Betreiber einfach überfordert ist.
Wie schätzen Sie den Nutzen des „Branchenführers Preisvergleichsportale 2007“ für Shopbetreiber, insbesondere für Ihre Kunden ein.
G-MAX: Ich denke, dass der Branchenführer eher dem Shopentwickler ein guter Leitfaden sein wird. In der Regel hat der Shopbetreiber keinen Sinn und auch nicht die Zeit dafür, sich damit zu beschäftigen. Der Internetdienstleister / Shopentwickler, ist der Partner des Vertrauens. Der Shopbetreiber wird in aller regel der Empfehlung des Shopentwicklers folgen und natürlich auch diesen dafür verantwortlich machen, wenn sich der Erfolg nicht einstellt. Gewissermaßen ist der Entwickler auch gleichzeitig Consultant. In dieser Situation ist es wichtig die richtigen Entscheidungen zu treffen. Der Leitfaden wird insofern unter das Kopfkissen eines jeden Entwicklers gehören.
Obwohl Preisportalmarketing mit 10-16% Conversion Rate das erfolgreichste Onlinewerbeformat ist, sind weniger als 10% der Shops auf Preisportalen gelistet. Haupthindernis sind die Datenqualität und unterschiedliche Anforderungen der Preisportale an die Daten. Ein einheitliches Format wie z.B. die Shopinfo.xml von elm@r würde allen Beteiligten helfen. Wie sehen Sie die Situation? Welche Entwicklungen würden Sie sich als Shopsoftwarehersteller auch im Sinne Ihrer Kunden wünschen?
G-MAX: Prinzipiell bildet das moderne XML Format alles ab, was die Betreiber von Preissuchmaschinen benötigen. Natürlich wäre es wünschenswert, wenn auch die wichtigsten Preissuchmaschinen diesen Standard unterstützen würden. elm@r kommt zwar etwas hausbacken mit seiner Oberfläche daher, aber dahinter steckt eine sehr durchdachte Logik, die den Preissuchmaschinen alle relevanten Daten liefert. Die, ich nenne sie jetzt mal proprietären Formate, der anderen Preissuchmaschinen sind natürlich historisch gewachsen. Jedes Haus hat seine eigenen Entwickler und eigenen Vorstellungen. Das diese Formate nicht einfach abgeschaltet werden können, liegt auf der Hand. Leider führen die Formate zu nicht unerheblichen Aufwand für die Shopbetreiber und damit auch zu einer Schwelle, die einfach nicht überschritten wird.
Fazit: Würden sich alle Anbieter von Preissuchmaschinen dazu entscheiden XML als Alternativformat zu unterstützen, so würde nicht nur das Produktportfolio exponentiell wachsen, sondern auch deren Kundenstamm. XML ist einfach EINFACH !
mpEXPERT plant ein „Get Together“ von Preisportalbetreibern, Shopsoftwareherstellern/Entwicklern und Shopbetreibern. Würden Sie teilnehmen? Welche Erwartungen hätten Sie an dieses Treffen? Was wünschen Sie sich an Erfahrungen und Ergebnissen?
G-MAX: Selbstverständlich würden wir teilnehmen um Kundenmeinungen weiterzuleiten. Auch in der Wirtschaft funktioniert das gemeinsame Handeln oftmals besser als der Alleingang mit einer vermeintlich idealen Lösung. Denn letztendlich profitieren alle in der Branche nur, wenn das Wachstum weiter gefördert und die Entwicklung von Standards vorangetrieben wird. Kein Online-Händler möchte, dass die Attraktivität des WWW als Marktplatz tatsächlich nachlässt, so wie es Forester Research vor kurzem prognostizierte. Es kommt jetzt darauf an Qualität und Service von Onlineshops zu stärken und die Vorteile des Online-Shoppings auszubauen. Preissuchmaschinen können einen guten Beitrag leisten. Die wachsende Macht dieser Orientierungshilfen für den Endverbraucher wird allerdings auch viele Shopbetreiber in die Knie zwingen. Dies kann bis zur Unauffindbarkeit von durchaus guten Onlineangeboten führen.
Vielleicht wollen diese Anbieter gern einen Platz in der Suchmaschine, doch die Hürde ist einfach zu groß geworden. Hilfreich wären sicherlich limitierte freie Listungen, wie beim Anbieter Kelkoo, oder erfolgsabhängige Starttarife, wo die Conversion mittels eines Trackingstandard ermittelt wird und der Betreiber nach Erfolg seine Listung bezahlt. Ein Vorteil für beide Seiten. Nur eines ist klar, an Google und deren eignen Formate kommt man nicht vorbei. Hier ist die Marktmacht einfach allumfassend. Bei den Preissuchmaschinen besteht evtl. noch die Chance dem Betreiber eine einfachere Brücke durch gemeinsame Standards zu schaffen.
Herr Dorendorf, vielen Dank für das Interview.
Das Interview führte Thomas von Hören.
Zum System G-MAX Shop:
Es handelt sich im Kern um os-Commerce. Wir setzen hier auf eine bewährte Technik, die vor allem in Punkto Usability bei den Kunden bekannt ist. Für uns gab es die Aufgabenstellung, dass System fit für den deutschen Markt zu machen und vor allem die Backend-Usability zu erhöhen. Dazu gehört, dass das System, welches Out-of-the-Box installierbar weitestgehend über den Adminbereich skalierbar ist. Das gilt für die Shopdarstellung und vor allem für die rechtlichen Aspekte des Onlinehandels in Deutschland.
Neben dem editieren aller rechtlich relevanten Daten, bietet das System die Möglichkeit Altersschutzstufen zu nutzen. Wenn gewünscht steht ein AddOn für die Altersverifikation via beliebiger AVS Tore zur Verfügung. Dies betrifft vor allem Händler die FSK16 und FSK18 Produkte vertreiben.
Vom os-Commerce Kern ist ausgehend ist das System auf 123 (os-C 54) Tabellen und über 4300 Dateien gewachsen. Als Highlight bietet die Media Edition dem Händler die Möglichkeit Videostreams on Demand zu verkaufen.
Selbstverständlich ist im Frontend an die gängigen Möglichkeiten des Cross-Sellings und der Querverlinkungen gedacht. Diverse Sonderpreisfunktionen stehen ebenfalls zur Verfügung. Im Backendbereich stehen dem Shopbetreiber verschiedene Methoden für das Marketing zur Verfügung. Hier sind neben dem XML-Shopstandard Exportmodule zu folgenden Preissuchmaschinen implementiert:
Google Base
Yahoo
Freezie
Agamo
Soldweb
Shopboy
Preis-o-Mat
Yatego
Preisauskunft
Standard CSV - products.csv
Hardwareschotte
Kelkoo
Pangora
Shopping.com
WEB.DE
Amazon
sowie alle dem Shop-XML Standard angeschlossenen Anbietern.
Alle Exportmodule sind mit einem Link zur Anmeldeseite des Anbieters versehen.
Für das SEO Marketing bietet der Shop den Export von XML-Sitemaps, sowie die Möglichkeit Produkte als RSS-Feed darzustellen. Zur SEO-Optimierung steht ein Assistent zur Auswertung der aktuellen SEO-Daten der wichtigsten Suchmaschinen zur Verfügung. Das System arbeitet mit mod_rewrite um Produkt-URLs SEO-gerecht darzustellen. Zudem stehen umfangreiche Möglichkeiten zur Verfügung Hersteller- und Produktkategorien mit SEO optimierten Beschreibungen und Tags zu versehen.
Um den Suchmaschinen redaktionell relevante Inhalte anbieten zu können besitzt der Shop ein eigenes Contentmangement, sowie ein FAQ System.
Um Partnerlinks zu generieren steht ein Partnerprogramm zur Verfügung. Dieses verwaltet Affiliates mit entsprechender Provisionssteuerung.
Um das Nutzerverhalten zu analysieren gibt ein umfangreiches Who is Online Tool Auskunft.
Da die gesamte Featurelist aller Funktionen sehr lang ist, bin ich hier nur auf die SEO und SEM relevanten Dinge eingegangen.
Das Unternehmen COOPERATE DESIGN Internetservices:
Gegründet im Juni 2005 von Ralf Dorendorf sollte die Idee eines dezentral organisierten Webdienstleister-Verbundes Wirklichkeit werden. Der Schwerpunkt lag von Beginn an auf der Entwicklung einer e-Commerce Software, die kaum Wünsche offen lassen sollte und in das Budget von Startups passt. Dennoch sollte die Professionalität nicht leiden und das Projekt auch für Mittelständler interessant bleiben. Im Mai 2007 verließ das Projekt die Beta-Phase und findet nun seinen Platz in der e-Commerce Gemeinde.
Nicht ohne Stolz nehmen die Entwickler das Lob der Kunden entgegen, denn eine lange Phase der Investion von Entwicklerressourcen ging dem offiziellen Start voraus. Externe Dienstleister wie Payment-Anbieter, Agenturen und Kanzleien referenzieren bereits den Shop und zeigen ganz offen Ihre Anerkennung.
Dennoch bleibt jeder Shop ein Unique Projekt. Egal ob der Shopinhaber das Design selbst gestaltet, oder ob er Full-Service genießt.
Relevante Links:
Unternehmen: www.cooperatedesign.com
Shop für die e-Commerce Software: www.gmax-shop.de
Demoshop: http://demo.gmax-shop.com
Der Adminbereich ist aus Sicherheitsgründen gesperrt. Es steht allerdings eine Admintour als Flash-Video zur Verfügung. Bei konkreten Anfragen öffnen wir gern den Adminbereich für einen Live-Test.
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