Interview mit Thorsten Piening, Geschäftsführer der absofort Erfolg im Internet GmbH & Co. KG über erster Schritt in Richtung Internationalisierung und sein Ziel: Konsumenten aktiv in ihrem Kaufentscheidungsprozess zu unterstützen.
Herr Piening schätzt „...dass 80 Prozent unserer B2C-Kunden Preisportale als Online-Marketinginstrument nutzen“...„Eine Recherche der in Frage kommenden Preisvergleichsportale ist für eine erfolgreiche Kampagne unerlässlich.. daher schätzen wir den Nutzen des Branchenführers als sehr hoch ein.“
Herr Piening, zu welchen Preisvergleichsportalen bzw. Preissuchmaschinen bietet Ihre Shoplösung Schnittstellen?
Wir bieten dem Nutzer eine Schnittstelle in unserem Shop, die mit wenigen Handgriffen an jedes Portal anpassbar ist. Export-Templates definieren schnell und einfach, welche Produktdaten aus der Datenbank abgefragt und in eine CSV-Datei (.txt) ausgegeben werden. Einmal angelegt, ermöglichen die Templates mit einem Klick die CSV-Dateien für die Portale zu aktualisieren. Prinzipiell können unendlich viele Templates angelegt werden.
Durch ein damit verbundenes Controllingsystem ist auch der Erfolg direkt messbar (Partner-ID im Deeplink).
Sind weitere geplant? Wenn ja zu welchen?
Dadurch, dass der Nutzer die Schnittstelle selbst anpassen kann, ist das nicht nötig. Zudem helfen wir unseren Kunden, die jeweils benötigten Templates anzulegen. Auf Kundenwunsch übernehmen wir die gesamte Umsetzung, d.h. von der Recherche passender Portale über Anmeldung und Produktdatenexport bis hin zur Kampagnenführung.
Herr Piening, wie viele Ihrer Kunden nutzen Preisportale als Online-Marketinginstrument?
Preisportale sind in unserem Media-Mix, den wir unseren Kunden im Online-Marketing anbieten, ein fester Bestandteil, den sich kaum jemand entgehen lassen möchte. Daher schätze ich, dass 80 Prozent unserer B2C-Kunden diese Möglichkeiten nutzen.
Beschreiben Sie kurz den Aufwand (zeitlichen und technische Anforderungen) für einen Ihrer Kunden seine Angebote auf einem Preisvergleichsportal zu platzieren. Beispielsweise anhand der Basisvorrausetzungen, die z.B. Pangora vorgibt.
Da der Produktdatenexport einfach ist, ist dieser Punkt sehr schnell erledigt. Den größten Zeitaufwand verursacht es, jedem Portal mit seinen speziellen Anforderungen gerecht zu werden. Die richtigen Portale wollen ausgewählt und die laufende Kampagne insgesamt gut betreut werden. Daher übernehmen wir, wie oben angesprochen, diese Aufgabe komplett für unsere Kunden oder geben eine Starthilfe.
Herr Piening, wie schätzen Sie den Nutzen des „Branchenführers Preisvergleichsportale 2007“ für Shopbetreiber, insbesondere für Ihre Kunden ein.
Den Nutzen des Branchenführers schätzen wir als sehr hoch ein. Eine Recherche der in Frage kommenden Preisvergleichsportale ist für eine erfolgreiche Kampagne unerlässlich. Nicht alle Portale sind geeignet, bestimmte Produktpaletten effektiv zu bewerben – oder sie haben sich auf eine ganz andere Nische spezialisiert. Hier kann dem Kunden und auch uns als Agentur mit dem Branchenführer viel Arbeit abgenommen und die Recherche auf die wichtigen Fakten fokussiert werden.
Ein einheitliches Format wie z.B. die Shopinfo.xml von elm@r würde allen Beteiligten helfen. Wie sehen Sie die Situation? Welche Entwicklungen würden Sie sich als Shopsoftwarehersteller auch im Sinne Ihrer Kunden wünschen?
Die Anpassung der Exportfilter an jedes einzelne Portal ist zeitaufwendig und auch nicht frei von Fehlern. Mit einem einheitlichen Format zur Datenübertragung könnten wir unseren Kunden eine einfache und schnelle Anbindung an jedes Preisportal garantieren. Daher sehen wir der Entwicklung in diesem Bereich positiv entgegen.
mpEXPERT plant ein „Get Together“ von Preisportalbetreibern, Shopsoftwareherstellern/Entwicklern und Shopbetreibern. Würden Sie teilnehmen? Welche Erwartungen hätten Sie an dieses Treffen? Was wünschen Sie sich an Erfahrungen und Ergebnissen?
Sicherlich würden wir teilnehmen. Ein derartiges Treffen ist für uns als Shopsoftware-Hersteller wie auch als Dienstleister im Online-Marketing sehr interessant. Der Austausch unter unterschiedlichen Parteien, die sich mit demselben Thema beschäftigen, kann nur Vorteile haben.
Herr Piening, vielen Dank für das Interview.
Gesprächspartner war Thomas von Hören |